Der Gang durch das erste Portal führt in eine andere Zeit mit einem optisch eindrücklichen Empfang.
In den gewaltigen Tempelbauten findet man zwischen den Steinen auch viele andere Geschichten.
Im eigenartigen Steingrau finden sich ab und zu einige Farbtupfer.
Es könnte genau so gut ein verlassenes Fabrikgebäude aus vergangenen Zeiten sein.
Begehung eines Steinbruchs. Der Zahn der Zeit nagt. Etwa seit 1'400 Jahren.
Erstaunlich festzustellen, dass Plastikgebinde ebenfalls eine extrem lange Lebensdauer haben. So lange sie nicht von einstürzenden Altbauten erdrückt werden.
Doch es gibt Bemühungen den Zerfall zu ordnen.
Aber es gibt offensichtlich ein Mangel an Resourcen. Früher hatten sie wenigsten Elefanten.
Die haben sich hinter den Bäumen versteckt und dort Wurzeln geschlagen.
Und schon wieder ein Farbtupfer. Bilder von Angkor Wat mit Sonnenuntergang oder Mondstimmung sind der Verkaufsschlager.
Das reale Angkor Wat ist schon ziemlich eindrücklich. Gutes Schuhwerk erleichtert die Tempelwanderung.
Ein Tempelchen im Tempel. Und anstelle gutem Schuhwerk ein Pferd. Es muss ja nicht immer ein Elefant sein.
Für die Bewohner aus jener Zeit ein tägliches Fitnessprogramm: zeurst lange geradeaus und dann Treppen erklimmen.
Reliefs als Belohung und Abwechslung. Es präsentiert sich eine detailreiche Welt der Symbolik die stundenlang begeistert. Meter für Meter.
Der Darstellung nach waren die Frauen damals auch schön.
Da haben einige männliche Artgenossen den Kopf verloren.
Das Problem der kopflosen Statuen hat in Wirklichkeit einen anderen Grund und belastet unter anderem das Verhältnis zwischen Kambodscha und Thailand.
Einige umsichtige Besucher haben sofort festgestellt, dass der Korb für den Transport der Steine reserviert ist und nicht für Abfall.
Verschiedenste Organisationen restaurieren um zu erhalten was es zu erhalten gibt. Tue Gutes und sage es.
Nur - es waren keine Arbeiter am Werk. Nirgends.
Eine Auswirkung der Finanzkriese? Banken retten kommt vor Kultur - oder so?
Bis es dann wieder Budget gibt, werden hier wohl auch einige Steine nicht mehr auf dem anderen sein.
Auf dem Rückweg.
Zuerst dachte ich, eine mexikanische Touristin will sich nach dem Weg erkundigen.
Es stellte sich dann aber bald heraus, dass es eine Souvenierverkäuferin war.
Leise verlasse ich den Ort und hoffe, die Mönche nicht alllzusehr in Ihrer Meditation gestört zu haben.
Und bedanke mich für den spannenden Einblick in eine andere Kultur.